Landespräventionspreis

Um erfolgreich Kriminalität vorzubeugen, ist das Engagement jedes Einzelnen in unserem Land von besonderer Bedeutung. Mit dem Landespräventionspreis werden beispielhafte Präventionsansätze und erfolgversprechende Strategien öffentlich gewürdigt.

Die Auszeichnung soll dazu beitragen, den gesamtgesellschaftlichen Ansatz der Kriminalunfallprävention noch stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken. Gleichzeitig sollen Institutionen, Organisationen und Bürgerinnen und Bürger dazu ermutigt werden, Verantwortung für Prävention zu übernehmen und bestehendes Engagement zu intensivieren und nachhaltig zu gestalten. Der Landespräventionspreis wurde erstmalig im Jahr 2005 ausgelobt.

 

Ausgezeichnete Projekte

 

Jahr 2017

  • Präventionsrat der Stadt Senftenberg,
  • Netzwerk "Sichere Adresse Neuenhagen"
  • Sicherheitspartnerschaft Fichtenwalde

Jahr 2016

  • "Meine Spuren im Netz" , Arbeiterwohlfahrt Regionalverband Brandenburg Süd e.V.
  • Sensibilisierungskampagne mit dem Titel "Mein Bild gehört mir!" des Schülers Konrad Egg
  • "Mobbing? Ohne uns!", Spreeschule Cottbus

Jahr 2014/2015

  •  „Cottbuser Kinder- und Jugendkonferenz", Deutscher Kinderschutzbund e.V., OV Cottbus
  • Theaterstück "Cybermobbing", Präventionstheater EUKITEA

Teilnahmebedingungen

 

Zielgruppe

Die Auszeichnung soll an Vereine, Initiativen und Organisationen, die sich mit Projekten und Initiativen zur Vorbeugung von Kriminalität hinsichtlich konkreter Phänomenbereiche (z. B. Graffitiunwesen, Drogen- oder Gewaltkriminalität, häusliche Gewalt) bzw. konkreten Zielgruppen (z. B. Kinder und Jugendliche, Senioren) auf regionaler Ebene beispielhaft engagieren. Ausgenommen sind öffentliche Gebietskörperschaften oder polizeiliche Einrichtungen.

Einreichung

Die eingereichten Bewerbungen sollen aussagekräftige Beschreibungen des Projektes bzw. der Initiativen beinhalten. Die Beifügung vorliegender Konzepte, Auswertungen, ggf. Evaluationsberichte, Presseveröffentlichungen etc. ist erwünscht.

Zulässig sind Bewerbungen von kommunalen Präventionsgremien sowie von im lokalen Kontext agierenden Präventionsakteuren (mit Votum des Jugendamtes bzw. der Kommune). Zulässig sind zudem Vorschläge der im Landespräventionsrat vertretenen Ressorts, einschließlich deren nachgeordneter Behörden und Einrichtungen.

Vergabe

Die abschließende Entscheidung über die Preisvergabe trifft der Vorsitzende des LPR. Dieser wird bei der Vergabe von einer Jury beraten. Die Jury besteht aus den Vertreterinnen und Vertretern der im LPR vertretenen Ressorts der Landesregierung. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Er ist teilbar.

Eine Vergabe an Institutionen des öffentlichen Dienstes ist aus haushaltsrechtlichen Gründen nicht zulässig. Die Ausreichung erfolgt an privatrechtliche Institutionen, die Akteure im kommunalen Präventionsnetz sind. Eine Zweckbindung der Preisgelder erfolgt nicht, da davon ausgegangen wird, dass diese durch den Mittelempfänger für die Weiterführung bzw. Ausweitung der prämierten Projekte/Maßnahmen eingesetzt werden.

Die Preisträger erklären mit Einreichung ihr Einverständnis, die Projekte im Rahmen der Auszeichnungsveranstaltung des Landespräventionsrates vorzustellen und stimmen der Veröffentlichung in Medien des Landespräventionsrates zu. Die Preisverleihung erfolgt durch den Vorsitzenden des Landespräventionsrates in feierlicher Form.

Im Hinblick auf die Verleihung des Landespräventionspreises ist der Rechtsweg ausgeschlossen.

Letzte Aktualisierung: 03.05.2018

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