Brandenburg trifft Sachsen

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In den vergangenen Jahren hat sich die gemeinschaftliche Kriminalitätsvorbeugung auf kommunaler Ebene in vielen Teilen Deutschlands als vielversprechendes Instrument zur Verbesserung der objektiven und subjektiven Sicherheitslage der Bürger „Vor Ort“ etabliert.

Diese Verbesserung anhand kooperativer, gesamtgesellschaftlicher Sicherheitspolitik in den Kommunen gelingt unter anderem durch:

- die Einbindung vielfältigen Sachverstandes

- die Vernetzung vorhandener Ressourcen bzw. deren Abstimmung untereinander und

- die Beteiligung der Bevölkerung.

Gut realisierbar ist diese Form der themen- und institutionsübergreifenden Zusammenarbeit in einem „Kommunalen Präventionsrat“ bzw. einem ähnlichem Gremium anderen Namens.

Ein solches Gremium kann dem Landrat oder Bürgermeister dabei helfen, auf aktuelle Herausforderungen flexibel, zeitnah und bedarfsorientiert zu reagieren.

Der sächsische Landespräventionsrat hat mit seiner „Allianz Sichere Sächsische Kommunen (ASSKomm)“ Strategie einen vorbildlichen und vielversprechenden Ansatz in Richtung Förderung der Arbeit solcher Gremien getan. Die Sächsische Staatsregierung hat zur Stärkung der Kommunalen Prävention verschiedene Bausteine entwickelt wie bspw. die Förderrichtlinie Kommunale Prävention zur Unterstützung des Auf- und Ausbaus kommunaler Präventionsstrukturen und zur Qualifikation der kommunalen MitarbeiterInnen.

Dafür wurden im Doppelhaushalt 2019/2020 jährlich 1,3 Millionen Euro Landesmittel eingestellt. Der personell gestärkte LPR Sachsen kann somit strukturelle und einzelprojektbezogene Unterstützungsleistungen für die kommunalen Präventionsakteure erbringen.

Auch in Brandenburg sind wir erste wichtige Schritte zur besseren Vernetzung und aktiven Förderung derartiger Gremien und ihrer Arbeit gegangen.

Aus diesem Grund haben wir uns nach Dresden begeben, um unsere Erfahrungen auszutauschen und künftige Vorhaben - eventuell auch gemeinsame – zu erörtern.

Einen guten Einblick in Struktur und Arbeitsweise des sächsischen LPR konnten wir am 15. August 2019 gewinnen. Darüber hinaus lernten wir die Räumlichkeiten und die Gastfreundschaft unserer sächsischen Kolleginnen und Kollegen kennen.

Freundlicherweise hatte uns am 16. August 2019 der Extremismusbeauftragte der Stadt Pirna, nördlich von Dresden, ins Rathaus eingeladen. Hier stellte er uns seinen Fachdienst Demokratie, Prävention und Migration mit eindrucksvollen Beispielen aus seiner Arbeitspraxis vor.

Herzlichen Dank an die Kolleginnen und Kollegen des sächsischen LPR für die Einladung und die tolle Vorbereitung der Termine!

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Letzte Aktualisierung: 03.09.2019