Prävention - Vernetzung lohnt sich!

Neues Fenster: Bild - Kay Kasüschke - vergrößern Kay Kasüschke ©LPR

„Die große Chance kommunaler kriminalpräventiver Gremien besteht in ihrer zuständigkeits- und institutionenübergreifenden Zusammenarbeit unter Einbeziehung von Bürgerinteressen.“ Kay Kasüschke, Präventionsbeauftragter des Landes Brandenburg

Am 11.04.2019 fand im Land Brandenburg das erste Vernetzungstreffen der kommunalen kriminalpräventiven Gremien (… und daran Interessierten) statt. Der LPR nahm im Vorfeld, neben den bestehenden kommunalen kriminalpräventiven Gremien, sowohl zu den 14 Landkreisen als auch zu den Städten/ Gemeinden mit mindestens 15.000 Einwohnern direkten und telefonischen Kontakt auf. Der hier aufgezeigte, dringende Wunsch nach einer landesweiten Vernetzung wurde in einer darauf folgenden Befragung bekräftigt.

An der Veranstaltung im Hoffbauer Tagungshaus auf Hermannswerder nahmen 50 Teilnehmer aus den Landkreisen und Kommunen teil. Mit führenden Politikern der Kreis- und Kommunalebenen, als auch hohen Beamten der verschiedenen Verwaltungsämter bot die Tagung eine zielführende Mischung aus politischer und fachlicher Ebene.

Der Präventionsbeauftragte des Landes Brandenburg, Herr Kasüschke, stellte begleitend zu den verschiedenen Präventionsansätzen und der Arbeit des LPR auch die Unterstützungsmöglichkeiten durch selbigen vor. Als ein nennenswertes Beispiel der praktischen Präventionsarbeit präsentierte Herr Nickel (Leiter Ordnungsamt Senftenberg) in Folge dessen sehr eindrücklich die Arbeit des mit dem Landespräventionspreis 2017 prämierten Präventionsrates der Stadt Senftenberg.  Der Fokus der Veranstaltung lag schließlich an diesem Tag bei der so genannten Tauschbörse. Hier wurden seitens der Teilnehmer sowohl Best Practice als auch herausfordernde Bedarfe allen Präventionsgeneigten durch jeden einzelnen Bereich angeboten – frei nach dem Motto: „Biete / Suche“.

Im Anschluss verdeutlichte Herr Richter anhand der Auswertung der versendeten Fragebögen die gewünschte Ausrichtung einer AG auf Landesebene und die damit verbundenen Themenprioritäten. Ein Zusammenkommen in diese Form ist für November dieses Jahres geplant.

Mit der Vorstellung ihrer Studie zur kommunalen Kriminalprävention 2018 in Deutschland rundete Frau Professorin Schreiber (Pädagogische Hochschule Freiburg) die Veranstaltung im entsprechenden Rahmen ab.

Die Stimmen der Veranstaltung hoben abschließend neben der Notwendigkeit auch den Erfolg der Veranstaltung hervor und äußerten ihren Dank hierüber.

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Letzte Aktualisierung: 20.05.2019